Lesepate im Kinderkarten Frühlingsstraße – ein kurzes Vergnügen

 

Seit den Sommerferien war ich im Rahmen des Projektes „wir lesen vor“ der „Bürgerstiftung für den Landkreis FFB“.

 

Vereinbar war Vorlesen einmal pro Woche etwa 1 Stunde lang. Aber wie es so geht, nach der ersten Vorlesestunde ist nun schon wieder Schluss damit!

 

Der Leiterin des Kindergartens Frühlingsstraße war es sichtlich sehr unangenehm, mir mitteilen zu müssen, dass einige Eltern Einwände gegen meine Vorlese-Tätigkeit dort haben. Das ist natürlich sofort ein äußerst stichhaltiger Grund. Wir leben schließlich in hysterischen Zeiten.

 

Zu denken gibt mir aber, dass einige Eltern wohl von meiner Vorlese-Tätigkeit im Kindergarten „Pusteblume“ gehört hatten, genauer von meiner offenbar zu großen Nähe zu den Kindern. Die Gründe hierfür habe ich hier beschrieben. Außerdem hatte ich damals keinerlei Erfahrung in dem Job, doch habe ich inzwischen mächtig dazugelernt.

 

Laut Auskunft der Leiterin muss der Umstand einer fehlenden Distanz zu den Kindern in der „Pusteblume“ wohl einigen Eltern zu denken gegeben haben, weshalb sie nun auch im Kindergarten Frühlingsstraße vorstellig geworden sind und um eine Ende meiner Vorlese-Tätigkeit gebeten haben.

 

Für die meisten Kinder und deren Eltern, aber auch für mich, ist das natürlich sehr schade. Aber um Missverständnissen vorzubeugen, gibt es keine andere Möglichkeit.

 

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Liebe Eltern,

 

falls Sie dies lesen: sehr gerne bin ich jederzeit zu einem persönlichen Austausch bereit, sei es auf diesem Wege, sei es auch persönlich. Bedenken Sie bitte, wie viele Vorteile sich den Kindern für ihre Schullaufbahn bieten, wenn sie durch Vorlesen richtig an die deutsche Sprache herangeführt werden!

 

 

© Chris Frey (Christian Freuer) Oktober 2018

 

 

 

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