Kommentar von Chris Frey zum Artikel von Hans-Dieter Schmidt: Das Ende des Artikels von Hans-Dieter geht ja fast ins Philosophische. Deswegen habe ich auch gerne zugestimmt, seine Gedanken hier zu veröffentlichen. Der Philosoph in mir sagt dazu Folgendes: Da man ja Wetter (und natürlich auch Klima) nicht ändern kann (!!), muss man es so nehmen, wie es kommt. Natürlich gibt es Wetter, das manch einen stört. Ein, wie ich finde, ganz falscher Ansatz! Sich über etwas zu ärgern, was man absolut nicht ändern kann, was niemand ändern kann, ist Zeitverschwendung! Also ist es doch ganz toll, wenn man sich freut!

Und was die angesprochenen Stromlücken betrifft – davor habe ich auch Angst. Aber was kann das Wetter für diese Stromlücken?

Also, lieber Hans-Dieter, genieße die kalten Winter, wenn sie denn kommen sollten! Und ein schlechtes Gewissen musst du nicht haben! Es trifft ja alle – also auch Dich! (Und mich natürlich). Und wer weiß? Vielleicht hat ja das auch sein Gutes? Ein Vergleich mit dem Verhalten von Kindern möge verdeutlichen, was ich meine.

Ein kleines Mädchen (vielleicht 3 oder 4 Jahre) entdeckt die Dose mit den Stecknadeln ihrer Mutter, die als Hobby schneidert. Haben die schöne bunte Köpfe! Aber ach – wie schnell können sich kleine Kinder damit weh tun!

Es bringt nichts, dem Kind klarzumachen, wie gefährlich die Dinger sein können. Früher oder später wird die Faszination der bunten Köpfe stärker sein. Was also tun? Ganz einfach: eine Stecknadel nehmen und der Kleinen gezielt mit aller Vorsicht in den Finger pieksen. Aua!

Kind (mit erhobenem Zeigefinger und todernster Mine) zur Mutter: „Gefährlich!“

Mutter lacht: „Ja, gefährlich!“

FAZIT: Kleines Kind – kleines Problem (Stecknadeln)

             Großes -?- – großes Problem (Stromausfall)

Wer lernt schneller?

 

© Chris Frey

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Kommentare: 1
  • #1

    Andy Demmig (Mittwoch, 26 August 2015 21:20)

    Ja, Sie haben Recht mit dem Wetter.
    ich gebe allerdings gerne zu, über warmes Wetter und Sonnenschein, kann ich mich einfach mehr freuen.
    Als Kind war vieles besser, auch das Wetter. Ständig war ich mit Freunden draußen.
    In meiner Erinnerung war 1960 ein tolles Jahr mit prima Wetter. Mir wegen dem Roller zum Geburtstag so gut in Erinnerung. Als Erwachsener erfuhr ich dann viel, viel später. 1960 war ein Regenjahr und die Bootsverleiher beantragen Unterstützung!?
    Deshalb, man sollte es nehmen wie es kommt.
    Alles Gute für Sie.